Meine Ausrüstung hat Zuwachs bekommen

Ingolstadt - Deutschland

Ingolstadt – Deutschland

Nachdem ich nun längere Zeit schon mit Neutralgraufiltern verschiedener Dichten zum Aufschrauben auf Objektive gearbeitet habe, aber jedesmal das Problem hatte, diese nicht an meinen Weitwinkel-Objektiven verwenden zu können, da man bereits bei leichten Abblenden und kürzester Brennweite, die Einfassungen an den Ecken im Sucher (und somit in der Aufnahme) sehen konnte und als weiteres die Verwendung von Verlauffiltern nicht möglich war, habe ich mir nun eine Alternative zugelegt, ein Filterystem von Lensinghouse, ähnlich dem Lee-Filtersystem (irgendwie nur schwer zu bekommen). Isarfoto (habe mich beim Kauf sehr gut aufgehoben gefühlt, kann man an solch einer Stelle auch mal erwähnen, dass es auch noch Fachhändler gibt, die sich auskennen) hat das ganze im Programm, bestehend aus Adapterring (aus Alu) speziell für Weitwinkelobjektive, Halter (aus Alu) für die Aufnahme mehrerer Filter und die Filter selbst (aus Glas, bin gespannt, wann ich den ersten versehentlich kaputt mache). Wie alles aussieht kann man hier sehen. Es war ein längerer Zeitraum nötig, sich über den Kauf im Klaren zu sein, da es komplett dann etwas kostspieliger ist. Nachdem ich mit dem Ausprobieren nicht bis zum Ernstfall warten wollte, bei dem es wirklich darauf ankommt, habe ich die komplette Ausrüstung gleich mal in der näheren Umgebung ausprobiert.

Ingolstadt - Deutschland

Ingolstadt – Deutschland

Die Handhabung an sich natürlich etwas aufwändiger, ist aber vielleicht auch nicht schlecht mal wieder etwas bewusster zu fotografieren. Die Arbeit vor allen Dingen mit den Verlauffiltern muss dann doch noch etwas geübt werden und der nächste Kauf ist dann auch schon angedacht: ein Fernauslöser, der auch mit Handschuhen bedient werden kann. Die Arbeit mit Smartphone und Triggertrap ist vor allen Dingen bei den aktuellen Temperaturen etwas anstrengend, da (m)ein Smartphone auf Finger mit Handschuhen nicht reagiert. Aber das Problem löse ich noch. Einen Erfahrungsbericht bezüglich des Lensinghouse-Systems kann man auch hier nachlesen.

Ingolstadt - Deutschland

Ingolstadt – Deutschland

(alle Bilder wurden mit einer Fuji X-T1 und einem Fujinon 10-24mm aufgenommen. Verwendete Filter waren ein Neutralgraufilter ND 32 und ein Neutralgrau-Verlauffilter)

Erste Vorbereitungen

Minimalausrüstung

Minimalausrüstung

Nachdem die letzte Fotoreise im November 2013 mit dem kleinen Gepäck zu meiner größten Zufriedenheit abgelaufen ist, versuche ich den Umfang noch etwas mehr zu reduzieren. Wobei immer noch die Option im Raume steht, die Nikon für das nächste Abenteuer einzupacken (für diese Konstellation gibt es einen ähnlichen Aufbau wie auf dem Bild mit der Fuji X-Pro1 dargestellt) mit der ich immer wieder gerne fotografiere. Nachdem jedoch noch ein paar Tage ins Land gehen werden bis zur Auszeit, wird sich der Plan noch oft ändern und am Ende nehme ich dann doch womöglich etwas ganz anderes mit. Ich lasse mich mal überraschen.

Kleine Gegenüberstellung (Fuji – Nikon)

Glenorchy - Neuseeland (Fuji X-Pro1)

Glenorchy – Neuseeland (Fuji X-Pro1)

Die letzte Fototour ergab die besondere Gelegenheit, mal die Vollformat Nikon D700 (mit dem AF-S 4/24-120mm bei 24mm, Blende 11, Belichtungszeit 30s,  Graufilter) und die Fuji X-Pro1 (mit dem Fujinon XF 2.8/14mm, Blende 13, Belichtungszeit 27s, Graufilter) im direkten Vergleich zu beurteilen. Nicht auf die wissenschaftliche Weise, sondern anhand der Ergebnisse eines meiner Lieblingswasserfälle. Beide Aufnahmen wurden im November gemacht, beide entstanden mit Stativ und wurde mit dem Selbstauslöser von einem ähnlichen Aufnahmestandpunkt aus erstellt. Die beiden Fotos des kompletten Wasserfalls wurden mit Lightroom 5 etwas nachbearbeitet und am Schluss auch geschärft.

Glenorchy - Neuseeland (Nikon D700)

Glenorchy – Neuseeland (Nikon D700, D. Stippel)

Wie schon beschrieben, es soll hier keine wissenschaftliche Untersuchung werden. Für mich geht es vielmehr darum, welche Kamera in Zukunft für die unterschiedlichen Gegebenheiten in die Fototasche kommt. Die beiden Ausschnitte der (unbearbeiteten) RAW-Dateien zeigen mir zumindest, dass es in den allermeisten Fällen ausreicht, mit kleinen Gepäck unterwegs zu sein. Wobei mir kleine Details zeigen, dass die Fuji noch etwas besser auflöst. Der Charme der mehr als doppelt so schweren DSLR gegenüber der kleinen Fuji ist auf der anderen Seite, dass ich aufgrund der vorhandenen Objektive mehr Möglichkeiten habe. Mehr Objektive für die Fuji werde ich mir über kurz oder lang nicht zulegen, da der Vorteil der kleinen und leichten Ausrüstung nicht mehr gegeben ist. So werde ich dann bestimmt noch längere Zeit zweigleisig fahren.

Fuji X-Pro1 RAW

Fuji X-Pro1 RAW

Nikon D700 RAW

Nikon D700 RAW

Erste Lightroom-Gehversuche

Liverpool - England

Liverpool – England

Langsam aber sicher finde ich die Zeit und die nötige Motivation tiefer in Lightroom einzusteigen. Eine Version 5 ist zwar bereits angekündigt, aber der Funktionsumfang einer Version 4 ist für mich im Moment mehr als ausreichend. Bis jetzt hatte ich nur mit dem Bibliotheksmodul zu tun, zwar recht konsequent mit Verschlagwortung und Organisation, die eigentliche Raw-Verarbeitung erledigte ich weiterhin in Nikon Capture NX2. Wie für die meisten Bilder möchte ich auch in Zukunft nicht mehr als 5 bis 10 Minuten für die Bildverarbeitung aufbringen, der obige Versuch war innerhalb dieser Grenze: Leichte Kontraständerung, Sättigung und Klarheit etwas erhöht, Ausschnitt bestimmt, leichte Vignette erstellt und dann die Ausgabe. Die Originalaufnahme mit einer Fuji X-Pro1 und Fujinon 14mm, Stativ und Graufilter ND64.

Mein neuer F-Stop Satori EXP

F-Stop

(Foto-) Taschen kann man(n) eigentlich nicht genug haben: Wer rennt schon mit dem Wanderrucksack in der Stadt umher, umgekehrt ist die kleine unauffällige Schultertasche zum Wandern eher ungünstig. Was mir bis jetzt schrecklich fehlte, war eine Fototasche zum Wandern, in der auch Platz für anderes war (Wasser, Essen, Klamotten zum Wechseln). Da wird die Auswahl dann schon verdammt übersichtlich. Mein (kleiner) Rucksack den ich bis jetzt zum Wandern hatte, ist eigentlich nur zum Schutz der Fotoausrüstung ausgelegt. Macht er sehr gut, aber wenn mal eine längere Tour anstand, wurde es schon problematisch.

Lösung? Fand ich durch Zufall auf der Photokina und war begeistert, eine Firma die mir bis zu diesem Zeitpunkt nichts sagte, F-Stop (Link). Ausgesucht und bestellt habe ich mir dann den Satori EXP (Link) mit zwei ICUs (Medium und Large). Der Rucksack an sich bietet Platz für 62l Volumen, die beiden ICU sind die Einsätze die Kamera, Objektive usw. aufnehmen. Zwei Innentaschen habe ich deswegen ausgewählt, da man ja auch unterschiedlich viel mitnehmen will/kann. Der Satori ist im Gegensatz zu einem konventionellen Rucksack mit allen möglichen Zusatzfunktionen aufgemotzt: Riemen, Schlaufen, Reißverschlüsse, Kleine Fächer. Alles sehr praktisch um ihn optimal an den persönlichen Gebrauch anzupassen. Besonders toll finde ich die geschützten Reißverschlüsse (die mit Gummilippen vor Feuchtigkeit geschützt werden) und das Tragegestell. Bei der Tour am letzten Wochenende hatte ich die große Ausrüstung dabei (Kamera mit Hochformatgriff, 2.8/17-35mm, 1.8/50mm, 4.5/70-300mm, 2.8/105, Stativ und jede Menge Kleinkram) und alles war inklusive Brotzeit und ein paar Klamotten wunderbar bequem zu tragen. Optimal auch, dass der Rucksack nicht an der Rückseite geöffnet wird, sondern an der zum Rücken liegenden Seite. Hat den Vorteil, dass der Rucksack mit geschlossenem Hüftgurt nach vorne gedreht werden kann und man dann an die Fotoausrüstung kommt. Klar, den Rucksack abzunehmen und dann an die Kamera zu kommen geht auch. Sollte die Tasche dreckig werden, lässt sie sich relativ gut wieder säubern.

Würde ich etwas verbessern? Die Rückenpolsterung könnte etwas weicher gepolstert sein, direkt auf dem T-Shirt zu tragen ist etwas unangenehm, mit Wanderjacke ist es ok. Ansonsten gibt es nichts, das negativ auffallen würde.

Fotos zum Rucksack gibt´s heute keine, da gibt es jede Menge auf der F-Stop-Seite. Man muss das Rad ja nicht jedes Mal neu erfinden. Zu kaufen gibt es die Teile meines Wissens in Deutschland in keinem Geschäft, man bestellt direkt über die Internetseite. Hat auch problemlos geklappt, Zollgebühren fielen auch keine an, da die Auslieferung über Rotterdam läuft.

Und nein, F-Stop hat mir für diesen „Test“ nichts gezahlt oder zur Verfügung gestellt, dass er besonders positiv ausfällt. Wäre auch schade, denn so kann ich meine neue Fotografierhilfe ohne schlechtes Gewissen behalten.

Erweiterung meiner Fotoausrüstung

Routeburn Track - Neuseeland

Routeburn Track – Neuseeland

Im Grunde genommen ist der Umfang meiner Fotoausrüstung nicht zu üppig, wenn man mal von einer oder zwei Festbrennweiten (1.8/50mm und 1.8/85mm) absieht, die ich auch mit einem Zoom abdecken könnte (aber manchmal schlägt einfach dieses Will-Haben-Syndrom durch). Beim letzten größeren Fototrip habe ich mich jedoch viel mit meinen Graufiltern beschäftigt und bei dieser Gelegenheit stieg der Leidensdruck so immens, dass ich mir den Luxus (Definition laut Duden: kostspieliger, verschwenderischer, den normalen Rahmen der Lebenshaltung o. Ä. übersteigender, nicht notwendiger, nur zum Vergnügen betriebener Aufwand; Pracht, verschwenderische Fülle) der Xume-Adapter gönnte.

Auf der Internet-Seite ist auch ein Video zu finden, in dem die Funktionsweise recht gut dargestellt ist, wobei einfach gesagt es sich um einen Halter handelt, der auf das Objektiv geschraubt wird, einen Ring der den Filter aufnimmt und beides zusammen magnetisch zusammengehalten wird. Warum ich mir diese Filterhalter jetzt beschaffte? Bei der Arbeit mit Graufiltern ist ist es je nach Stärke fast nicht mehr möglich zu fokussieren. Ich habe mir deshalb angewöhnt, den Graufilter abzuschrauben, dann zu fokussieren und den Filter wieder auf das Objektiv aufzuschrauben und wenn es eilt geht dafür unnötig viel Zeit verloren. Mit zunehmendem Einsatz nervt es aber recht schnell und die Xume-Adapter bieten eine elegante Möglichkeit das ewige Schrauben zu beenden und ganz nebenbei schone ich die Gewinde von Objektiv, wie auch der Filter. Ein paar Nachteile sollte man sich aber bewusst machen:

  • Die Bestellung erfolgt mangels deutschem Vertrieb direkt in den USA mit entsprechend langer Wartezeit bis zur Lieferung (bei mir 6 Wochen, vermutlich mit einem hohem Anteil beim Deutschen Zoll) und
  • die Vignettierung bei Weitwinkel-Objektiven. Bei mir war dieser Effekt an einem Nikon AF-S 2.8/17-35mm erst bei ca. 22 mm verschwunden (Xume-Adapter und B&W Slim UV Filter), die Stärke der Adapter alleine ist ca. 6 mm.

Punkt 1 habe ich hinter mir bzw. ist ausgestanden und die 100€ (Adapter, Versand und Zoll) für 2 magnetische Halter für das Objektiv und 4 Ringe für Filter der Größe 77 mm sind gut angelegt (Link zum Set). Mit Punkt 2 werde ich leben können, weil ich bei Verwendung der Adapter dann einfach nicht mehr unter 20 mm gehen werde.

Franz Josef Glacier - Neuseeland

Franz Josef Glacier – Neuseeland

Noch einmal Lowepro Flipside 400 AW

Vor nicht ganz 2 Jahren habe ich auf dieser Seite meine persönlichen Eindrücke des Lowepro 400 AW auf dieser Seite kund getan (Link – Lowepro Flipside 400 AW), in letzter Zeit habe ich weitere Bericht hierzu auf anderen Seiten gelesen, den neuesten zu diesem Thema findet man hier (Link). Der grösste Kritikpunkt bleibt offenbar bei allen das Thema Stativ. Ich habe ihn übrigens noch und bin immer noch damit zufrieden.

Ein Jahr Mac OS X (meine persönliche Sicht)

MacOS-DockAuch wenn es keine große Rolle spielt, mit welchem Betriebssystem man am Ende arbeitet, so war der Umstieg auf Apples Mac OS X doch mit einem gewissen Risiko verbunden. Hauptantrieb war aber der Wunsch sich weniger um das System zu kümmern, sondern mehr um die Ergebnisse.

Ist mein Wunsch in Erfüllung gegangen? Zum größten Teil ja.

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The Photographers New Digital Darkroom

New digital darkroom

25 years after the first contact with a Apple Macintosh, the day came to replace my old computer hardware (Dell Dimension XPS 9200). My first impressions are very ambivalent: Great hardware, very good software, but a poor support (sorry but I don´t know the English expression for Gratlerbude, maybe someone is reading this article and will send some suggestions).

New digital darkroomWhat I like the most at the moment: Absolutley no noise, although there are some fans built in. In times were many other users try to reduce the noise of their equipment, this feature comes to you when you buy this piece of hardware. What I don´t like: Wear the wrong clothes and it´s petty hard to work loger than 10 min on the computer, because of the glossy display.

New digital darkroom

About all topics concerning the software (especially for my digital workflow) on Mac OS X (Snow Leopard), I will write a bit later.

My New Gadget To Store Images

Hyperdrive

Hyperdrive

Sometimes when you don´t have enough memory cards, it´s necessary to have a notebook or mobile harddisk drive with you. In the past I traveled with my Lenovo X60 notebook, but for most of the time after 2 hours in battery mode I had to finish my work. In the meantime I own a Apple IPad (1. Gen) and I´m very happy with this little guy: it´s possible to check emails, surf the internet, check my images, makes some notes and nearly 8 hours without a break until the accu is empty.

The drawback on a IPad is that the Apple Camera Connection Kit is only available for SD Cards and if you use Compact Flash Cards (which are used in a Nikon D700) you will have a big problem. There are workarounds that some card reader can be used on a IPad, but most of them need too much power, so that the IPad blocks these devices.

But there is a new gadget, called HyerDrive iPad Hard Drive. It has a lot of built-in memory card reader (SD-, Compact Flash-Card a.s.o.), is powered by a accu, which can be loaded at a USB interface and can be bought only as a housing, in which you can built a HDU of your choice (2.5″ S-ATA). And what´s absolutley cool: You can connect this device to a IPad and copy your images to your little fellow and do the same things as on a notebook. For more information have a look here (click).

Hyperdrive with Compact Flash Card

Hyperdrive with Compact Flash Card

IPad Camera Connection Kit

IPad Camera Connection Kit

Display Hyperdrive

Display Hyperdrive

Hyperdrive connected to IPad

Hyperdrive connected to IPad

Taking Pictures Of Celebrities

Testing my SB 700 Flash

One of the most challenging jobs is to take pictures of famous „poeple“, like this distinguished guy. One good out of many images, as I tested my Nikon SB-700 flash and using my 105mm lens to keep the distance.