Aotearoa – Sonntag (Die Woche im Rückblick)

Cape Reinga

Te Rerenga Wairua

Die erste Woche ist vorbei, Zeit für einen kurzen Rückblick (und auch das Wetter, es öffnen sich im Moment alle Himmelsschleusen, nachdem gestern ein herrlicher Sommertag war). Das erste und einzige Ziel ist erreicht, Sonnenaufgang am Cape Reinga, auch wenn es kein Sonnenaufgang war, sondern vielmehr ein hell werden: Mission accomplished. Eigentlich könnte ich jetzt wieder heimfahren, alles was jetzt passiert ist erfreuliche Zugabe. Die Fahrt dorthin war wie dieses Gänseblümchenspiel „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, …“, allerdings blieb es bei mir bei „es regnet, es regnet nicht, es regnet gleich!“. Aber man ist ja nicht unzufrieden, manchmal ist schlechtes Wetter stimmungsvoller als ein wolkenloser Himmel.

Tākapu

Tākapu

Dabei hat die Woche relativ gut begonnen, bis auf ein paar kurze Schauer, nur bestes Fotowetter (will sagen immer ein paar Wolken am Himmel) und auch die Sonnenaufgangs- bzw. Sonnenuntergangszeiten sind in einem humanen Bereich (auch wenn der Tagesbeginn für Cape Reinga bei kurz nach 4 am begann). Letztlich fehlt mir dann aber doch manchmal etwas der Antrieb, hoffe dies nur der Jetlag, der sich für Woche 2 in Wohlgefallen auflöst.

Karekare Beach

Karekare Beach

Angenehm die fast menschenleeren Orte, an denen ich bis jetzt war. Man kann in aller Ruhe sein Stativ aufbauen ohne wieder mal groß die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Allerdings bin ich durch meine Ausrüstung (dieses Mal bin ich mit grossem Gepäck unterwegs: D700, 2.8/17-35mm, 2.8/28-70mm, 4-5.5/70-300mm) doch das eine oder andere Mal für andere sichtbar gewesen, das sich gleich darin äusserte lukrative Aufträge zu bekommen: Als Hochzeitsfotograf. Bemerkenswert, daß man gleich immer für Fotos auf Hochzeiten angesprochen wird, wenn man irgendwie mit Statif in der Landschaft herumsteht. Spricht nicht unbedingt für den Ruf von Hochzeitsfotografen, wenn das für jede zu machen ist, der eine Kamera halten kann.

Muriwai Beach

Muriwai Beach

Was mir im Moment echt kopfzerbrechen bereitet, ist der Staub auf dem Kamerasensor, obwohl die Objektivwechsel so selten als möglich sind. Wenn man dann die Aufnahmen ansieht, sehnt man sich die Momente herbei in denen man mit Film arbeitete. Aber was soll´s, es gibt ja den Stempel im Rawkonverter, der es mit ein wenig aufwand „weg-ext“. Genug für den Moment …

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