BTW – 20 – Gesundheitsvorsorge

Die Foto-Kolleginnen und -Kollegen in den nördlichen oder trockeneren Gebieten, bzw. die sich überwiegend in den Städten aufhalten, mögen es jetzt für etwas befremdlich halten, allerdings für jemanden der in einem (ich möchte es jetzt etwas dramatisch formulieren) „verseuchten“ Gebiet nahe der Donau wohnt gehört es zum Alltag: Zecken. Ein interessanter Bericht, den man als Fotograf der in die Natur zieht beherzigen sollte, ist auf www.outdoor-magazin.com erschienen und sollte für jeden ein Muß sein darüber Bescheid zu wissen, wenn man sich draussen aufhält.

1. Risiko minimieren:
Zecken warten gerne in Gestrüpp, Gräsern, Büschen sowie im Unterholz auf einen potenziellen Wirt. Daher diese Orte ab April möglichst meiden.

2. Richtig anziehen:
Greifen Sie zu langen Hosen und Oberteilen. Idealerweise haben sie helle Farben, da die Blutsauger darauf besser auffallen. Die Strümpfe am besten über die Hosenbeine ziehen.

3. Eincremen:
Benutzen Sie spezielle Schutzmittel (siehe Kasten). Diese ersetzen aber weder die richtige Kleidung, noch das sorgfältige Absuchen!

4. Kleidung checken:
Zu Hause sollten Sie sich sicherheitshalber komplett ausziehen und die Kleidung innen absuchen.

5. Körper absuchen:
Achten Sie vor allem auf Stellen wie Kniekehlen, Achselhöhlen, Hals und Kopf, auch zwischen den Zehen können die Blutsauger sitzen.

6. Ruhe bewahren:
Fündig geworden? Keine Panik! Nicht jede Zecke überträgt gefährliche Erkrankungen wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME).

7. Nicht quetschen:
Auf keinen Fall das Tier zerquetschen oder mit Substanzen wie etwa Öl beträufeln.

8. Sanft entfernen:
Zecken ziehen Sie vorsichtig oberhalb der Hautfläche gerade heraus (nicht drehen!). Gut eignen sich dafür Pinzetten oder spezielle Zeckenzangen.

9. Symptome beachten:
Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit oder eine gerötete, entzündete Hautstelle auf keinen Fall einfach ignorieren – besser zum Arzt damit!

10. Impfen lassen:
Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Thüringen sind Risikogebiete. Bewohnern und Urlaubern wird eine FSME-Impfung empfohlen (gegen Borreliose gibt es keine Impfung).

(Quelle: http://www.outdoor-magazin.com/)

Den vollen Artikel kann man hier nachlesen.

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