Objektivschutz
Objektivschutz

Zubehör für Objektive hört sich vielleicht im ersten Moment etwas ungewöhnlich an, es gibt jedoch einige Dinge, die einem den Fotoalltag etwas erleichtern. Als da z.B. wären Neoprenschutzhüllen, die anstatt der Objektivfrontdeckel über das Objektiv gezogen werden.

Schutz der Frontlinse

Einen netten Bericht über die Originaldeckel, die verloren gehen können, gab es vor kurzem bei Kwerfeldein. Ist mir auch oft passiert, da diese Deckel an den meisten Slim-Filtern nicht mehr richtig sitzen, gehört jetzt jedoch der Vergangenheit an. Die Neoprenhüllen (die es z.B. hier in verschiedenen Größen gibt) schützen nicht nur die Frontlinse, sondern einen Großteil des Objektivs, ein Abrieb, wie er z.B. beim Verstauen in der Fototasche über einen längeren Zeitraum entstehen kann, ist damit nahezu ausgeschlossen. Weitere Vorteile: Leicht, relativ billig. Ich habe mir sogar Größen gekauft, die ich an den Objektiven verwenden kann, wenn die Sonnenblende angebracht ist.

Objektivschutz
Objektivschutz

Reduzierringe

Zur Grundausstattung beim Fotografieren gehört auch ein Polfilter, hat jedoch den Nachteil, daß qualitativ gute Vorsätze schon mal nahe bei 100€ liegen (oder sogar drüber). Wenn dann auch noch verschiedene Durchmesser benötigt werden, muß man nicht nur viel Geld locker machen, sondern auch eine gewisse Anzahl von Filtern mit sich herumtragen, abhängig von den Objektiven, die man dabei hat. Abhilfe schafft hier ein Metallreduzierring, der für den Filter mit dem größten Durchmesser ausgelegt ist (z.B. 72mm bei mir) auf der einen Seite und dem kleineren Durchmesser am Objektiv auf der anderen Seite. Die Ringe kosten nur wenige Euro (z.B. hier) und nehmen so gut wie keinen Platz in der Fototasche weg. Ein Nachteil sollte natürlich nicht verschwiegen werden, in den meisten Fällen ist die Verwendung einer Sonnenblende nicht mehr möglich.

Reduzierring
Reduzierring

Graufilter

Zu Zeiten der Analogfotografie, war es kein Problem, durch die Wahl von niedrigempfindlichen Filmmaterial (z.B. Fuji Vevia 50) und Polfilter (zum Reduzieren der Lichtmenge) auch am Tage fließende Gewässer zu fotografieren und auf Belichtungszeiten um die 2sec zu kommen. Heute muß man sich dafür schon etwas überlegen, da die Sensoren der Digitalkameras meist erst bei ISO200 beginnen (z.B. bei meiner Nikon D700). Lässt sich zwar durch Tricks etwas nach unten korrigieren, habe mir aber zwischenzeitlich einen Neutralgraufilter beschafft, um die Lichtmenge zu reduzieren.

Graufilter
Graufilter

Zwischenringe

Auch wenn ich Besitzer eines 105mm-Makroobjektives bin, so hat man dies nicht immer dabei. Schnell erklärt: Ist groß und schwer. Wenn ich mir also nicht definitiv etwas vorgenommen habe, um im Makrobereich zu fotografieren, nehm ich sicherheitshalber die Zwischenringe für mein System mit. Sie sind leicht, günstig und wirken sich nicht auf die optische Qualität meiner Objektive aus, da bei den Zwischenringen ja kein Glas verwendet wird (ok, Auswirkungen auf die Lichtmenge gibt es). Sie werden einfach zwischen dem Objektiv und dem Kameragehäuse verwendet und man kann, vereinfacht gesagt, näher ans Objekt und trotzdem noch scharf stellen, da sich die Naheinstellgrenze ändert. Man sollte nur aufpassen, daß auch die Kommunikation zwischen Objektiv und Kamera weiterhin funktioniert, um nicht alle Automatikfunktionen zu verlieren. Nachteile: Beschafft man sich ein Set (12mm, 20mm, 36mm), so kann dies schon eine Zeit dauern, bis man den richtigen Ring für die konkrete Situation gefunden hat.

Zwischenringe
Zwischenringe

Auch wenn die Links in diesem Beitrag auf Onlineshops zeigen, so verdiene ich nichts daran.