Aktuell – 21 – Immer noch Winter …

Auf freiem Feld

Auf freiem Feld

… und auch kein Ende in Sicht. Nach tagelangem trüben Wetter kam doch tatsächlich mal wieder für einen kurzen Augenblick die Sonne zum Vorschein. Also raus an die frische Luft und für Fotonachschub sorgen. Für Winterlandschaften in der näheren Umgebung war aber das gleisende Licht nicht unbedingt optimal und damit ich nicht ganz umsonst unterwegs war, habe ich neben den üblichen Landschaften auch versucht, auf einem Sonnenblumenfeld des letzten Sommers ein paar vertrocknete Blütenstände aufzunehmen. Winter mal anders.

Sonnenblume im Winter

Sonnenblume im Winter

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Bildbearbeitung – 03 – Workflow

Bilder mit einer Digitalkamera (egal ob Sucher- oder DSLR-Kamera) aufzunehmen ist eine Sache, die Nachbearbeitung jedoch eine andere. Was früher ein Labor alleine erledigte, kann nun von jedermann in gewissen Grenzen beeinflusst werden. Hierzu wird sich jeder eine bestimmte Vorgehensweise zur Nachbearbeitung angewohnt haben. Auf neudeutsch schön mit Workflow bezeichnet. Mein Ablauf  zeichnet sich dadurch aus, daß ich meist versuche bei der Aufnahme das Bild schon so zu gestalten, damit ich dann möglichst wenig Arbeit und Zeit am Computer verbrate. Was ich dann mache sind die Schritte

  • eventuell vorhandenen Staub entfernen
  • den Kontrast anpassen
  • die Schatten und Lichter etwas verbessern
  • die Farben etwas anpassen
  • einen Bildausschnitt wählen
  • das Ausgabeformat anpassen und
  • für die Ausgabe schärfen

90% meiner Bilder bearbeite ich so und habe mittlerweile soviel Übung, daß ich hierfür nicht mehr als 5-10min brauche. Man lernt jedoch nie aus und informiere mich auch immer wieder, wie andere ihre Bilder verarbeiten bzw. ein Bildbearbeitungsprogramm bedienen. Hierfür gibt es gute und zumeist kostenlose Videopräsentationen von Adobe (Photoshop, Lightroom) und Nik-Software (Color Efex für Nikon Capture NX2, Silver Efex Pro), zu denen man sich aufgrund einer begrenzten Anzahl von Teilnehmern auf den Seiten anmelden und die Präsentationen dann live zu Hause ansehen kann. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • einen Ablauf ersehen zu können, ist allemal besser als Bücher zu wälzen und die Bildschirmabdrucke zu studieren
  • jeder hat seinen eigenen Ablauf und man fragt sich schon ab und zu, wieso man das nicht auch so macht
  • man kann sich Programme ansehen, die man noch nicht kennt und erfahren, ob die für die persönliche Arbeit geeignet bzw. von Vorteil wären.

Auch wenn ab und zu etwas Werbung mit vorkommt, sollte dies nicht überbewertet werden, dafür sind die Seminare umsonst und (die ich bis jetzt gesehen bzw. an denen ich teilgenommen habe) auf jeden Fall die Zeit wert.

Aus den Tiefen des Bildarchivs – 21 – Träumereien

Am Meer

Am Meer

Das Wetter lädt momentan nicht gerade dazu ein, sich recht lange im Freien aufzuhalten. Und was macht man in solchen Situationen? Man sitzt in der warmen Stube und schwelgt in Erinnerungen, während sich draußen gerade ein Schneesturm austobt. Und nicht nur das. Es fallen einem dann auch Bilder ein, die man mit wunderbaren Tagen in Verbindung bringt. Auch wenn diese Aufnahmen schon recht lange im Archiv verbracht haben, findet man sie in den Tiefen der Festplatte auf Anhieb und beschäftigt sich mit ihnen. Zu diesem Thema „Bilder müßen reifen“ gibt es auch auf Kwerfeldein einen interessanten Eintrag aus dem letzten Jahr.

Wallpaper – 04 – Februar 2010

Wallpaper Feb´ 10 1280x1024

Wallpaper Feb´ 10 1280x1024

Hab meine Kamera schon ein paar Tage nicht mehr in die Hand genommen, zum Fotografieren von trüben Nebeltagen ist mir gerade die Zeit zu schade. Da der Januar aber schon wieder sehr weit fortgeschritten ist, gibts es heute einen neuen Bildschirmhintergrund für den Februar, der an einem herbstlichen Tag in Christchurch in Neuseeland aufgenommen wurde. Wenigsten auf dem Bild ist etwas Sonne …

Anleitung zum Herunterladen

Bild anklicken, daraufhin wird eine Seite angezeigt, die nur das Bild enthält. Mit dem Mauszeiger über das dargestellte Bild gehen, rechte Maustaste drücken, dann Grafik speichern unter … wählen und lokal auf den Computer kopieren. Fertig.

Der Download und die Kopie dieses Bildes ist kostenfrei und nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet (Aufnahme mit Nikon D700, Nikon AF-S 2,8/17-35mm).

Aktuell – 19 – Im Wald …

Im Wald

Im Wald

… bevor der große Schnee kam, bzw. das, was alle als das große Schneechaos bezeichnen. So als würden wir in einer Gegend in Südflorida leben und keine Ahnung haben was Schnee ist. Wie dem auch sein, das Bild entstand bei einem Spaziergang durch den heimischen Wald, bei großer aber schneefreier Kälte, kurz nach Neujahr. Verarbeitung in PhotomatixPro, Capture NX2 und Photoshop (Nikon D700, Nikon AF-S 2.8/28-70mm).

Bildbearbeitung – 01 – Analoge Bilder in die digitale Welt bringen

Neue Kategorie Bildbearbeitung, und in diesem ersten Beitrag nicht minder wichtig, da die meisten vermutlich schon seit der predigitalen Welt Bilder machen und wie ich magazinweise (persönliche) Negativ- oder Dia-Filmschätze lagern. Von Zeit zu Zeit ergibt sich das Problem diese Erinnerungen auf den PC zu bringen, wofür ich einen kleinen Reflecta-Filmscanner besitze, der sich allerdings nicht zum digitalisieren eines größeren Archivs eignet. Zwei interessante Links zu diesem Thema Negative auf den PC bringen, und zwar kostengünstig, habe ich nun im Netz gefunden:

Habe beide Methoden persönlich noch nicht ausprobiert, die Ergebnisse, die die Kollegen präsentieren, beeindrucken allerdings.

Aktuell – 17 – Winter in München

BMW-WeltKleiner Ausflug nach München: Da ich eh am Flughafen war, hat sich ein Abstecher in die Innenstadt angeboten, besser formuliert zum Olympiagelände und der benachbarten BMW-Welt. Die Bilder ohne großen Kommentar, bin momentan zu faul für lange Abhandlungen (Nikon D700, Nikon AF-S 2.8/17-35mm und Nikon AF-S VR 2.8/105mm).BMW-WeltBMW-WeltBMW-WeltBMW-WeltOlympia Gelände

Equipment – 05 – Reinigung meiner Optiken

In den meisten Fällen lässt es sich nicht vermeiden, daß die Frontlinsen von Objektiven verunreinigt werden. Für mich hat sich die folgende Vorgehensweise bewährt: Im Gegensatz zu anderen verwende ich für die Reinigung keinerlei Flüssigkeiten, sondern befreie die Linse zuerst mit einem Blasbalg von grösseren Schmutzpartikeln, hauche danach das Glas kurz an und reinige es mit einem Hirschleder. Ich verwende kein Microfasertuch oder diese kleinen Papiertücher, sondern ein Leder.

Verfeinert habe die Reinigung nun mit einem neuen Blasebalg, der zweistufig arbeitet: Er lässt sich wie ein üblicher Blasebalg verwenden, bietet jedoch die Möglichkeit eine Verriegelung einzustellen, bei der im Balg ein gewisser Druck aufbaut und der sich schlagartig entlädt.

Und nein, ich verdiene nichts an diesem Hinweis, finde das Teil aber genial.